Auf dieser Seite finden Sie Tipps, in welchen Anwendungsfällen Sie die tabellengestützte Analysesinnvoll verwenden können. In Abgrenzung dazu finde Sie einen funktionalen Überblick und Bedienungshinweise unter Tabellengestützte Analyse 3.27.

Die tabellengestütze Analyse kann in verschiedenen Anwendungsfällen genutzt werden, in denen Sie einen Überblick über Ihr Prozessregister, oder auch Ihre Prozessmodell und Prozesskontexte wünschen. Die tabellengestütze Analyse bietet dazu flexible Filterfunktionen an, die Ihnen die Auswertung verschiedenster Daten ermöglicht.

Für neue Nutzer haben wir auf dieser Seite einmal einen Überblick gesammelt, für welche Anwendungsfälle wir die tabellengestützte Analyse vorsehen. Wichtig ist dabei insb. die korrekte Auswahl der verschiedenen möglichen Filter. Weiter unten finden Sie zudem ein konkretes Praxis-Beispiel, wo die exakten Schritte erklärt werden.

Anwendungsfälle

Tabellengestützte Analyse für unterschiedlichen Daten

Tabellengestützte Analyse für Prozess-Steckbriefe

Tabellengestützte Analyse für Detailmodelle

*) Damit das gut praktikabel ist, brauchen wir realistischerweise “persistierbare” Tabellenkonfigurationen.

Tabellengestützte Analyse für Steckbriefe von Prozesskontext-Elementen

Praxis-Beispiel - Prozesse für Nutzwertanalyse vorbereiten

Um die bei einer Prozessoptimierung relevantesten Prozesse zu ermitteln, bietet Ihnen die Prozessplattform die Nutzwertanalyse an. Nicht immer ist doch bereits zu Anfang vorbestimmt, nach welchen Kriterien die Nutzwertanalyse ausgeführt werden sollte. Hier kann es hilfreich sein explorativ in den zu analysierenden Prozessen zu prüfen, welche Bedeutsamkeit bestimmte Steckbriefattribute haben. Hierfür können Sie sich die tabellengestützte Analyse zu Nutze machen.

Um eine Nutzwertanalyse in unserem Beispiel vorzubereiten, wählen Sie im Prozessregister alle Prozesse (oder die aus den relevanten Fachbereichen) aus und öffnen diese mit der tabellengestützen Analyse. Ein häufig spannedes Kriterium für die Nutzwertanalyse ist die Fallzahl eines Prozesses. Zuerst wollen wir uns daher nun ein Überblick über die Fallzahlen unserer Prozesse verschaffen. Hierzu können wir uns die Filterfunktion zu nutze machen, um die Datenmenge bereits etwas einzugrenzen, indem wir nur Prozes mit einer Fallzahl von >300 (1) betrachten. Dabei erhalten wir direkt (2) eine Vorschau, wie viele Prozesse unseren Kriterien entsprechen.

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In nächsten Schritt können wir nun die so bereits eingeschränkten Prozesse überprüfen und ein Gefühl dafür entwickeln, in welchen Größenordnungen sich die Fallzahl bewegt, um hier sinnvolle Werte die Score-Werte verschiedener “Größenordnungsbänder” bei der Nutzwertanalyse zu ermitteln.

Ergänzend können wir in diesem Schritt über den Filter “nur leere Zellen anzeigen” auch prüfen, ob es u.U. Datenlücken gibt, die Auswirkungen auf das Ergebnis unserer Nutzwertanalyse haben.

Auf diesen Weg können wir nun auch für weitere Attribute verfahren, die u.U. für eine Nutzwertanalyse von Bedeutung sind. Dabei können wir uns die Möglichkeit zu Nutze machen, dass wir direkt mehrer Filter gleichzeitig verwenden können.