Auf dieser Seite finden Sie Tipps, in welchen Einsatzszenarien Sie die tabellarische Ansicht sinnvoll verwenden können.

In Abgrenzung dazu finde Sie einen funktionalen Überblick und Bedienungshinweise unter Tabellarische Ansicht.

Die tabellarische Ansicht kann für verschiedene Einsatzzwecke genutzt werden, in denen Sie einen Überblick über Ihr Prozessregister, oder auch Ihre Prozessmodelle und Prozesskontexte wünschen. Sie bietet dazu flexible Filterfunktionen an, die Ihnen die Auswertung verschiedenster Daten ermöglicht.

Für neue Anwender haben wir auf dieser Seite einen Überblick geschaffen, für welche Anwendungsfälle wir die tabellarische Ansicht vorsehen. In der praktischen Verwendung ist dabei insbesondere die korrekte Auswahl verschiedenster Filter von Bedeutung. Weiter unten finden Sie zudem ein konkretes Praxis-Beispiel, wo die exakten Schritte in der Prozessplattform erklärt werden.

Beispiele für Einsatzszenarien

Grundsätzliche Einsatzmöglichkeiten aller tabellarischen Ansichten

Folgende Einsatzzwecke werden von allen verfügbaren tabellarischen Ansichten (für Prozesssteckbriefe, für Detailmodelle etc.) unterstützt:

Tabellarische Ansicht für Prozess-Steckbriefe

Tabellarische Ansicht für Detailmodelle

Tabellarische Ansicht für Steckbriefe von Prozesskontext-Elementen

Praxis-Beispiel - Prozesse für Nutzwertanalyse vorbereiten

Um die bei einer Prozessoptimierung relevantesten Prozesse zu ermitteln, bietet Ihnen die Prozessplattform die Nutzwertanalyse an. Nicht immer ist doch bereits zu Anfang eindeutig, nach welchen Kriterien die Nutzwertanalyse ausgeführt werden sollte. Hier kann es hilfreich sein explorativ in den zu analysierenden Prozessen zu erproben, welche Bedeutsamkeit bestimmte Steckbriefattribute haben. Hierfür können Sie sich die tabellarische Ansicht zu Nutze machen.

Um auf diese Art eine Nutzwertanalyse vorzubereiten, wählen Sie im Prozessregister alle Prozesse (oder die aus den relevanten Fachbereichen) aus und öffnen diese mit der tabellarischen Ansicht. Ein besonders spannendes Kriterium für die Nutzwertanalyse ist häufig die Fallzahl eines Prozesses. Zuerst wollen wir uns daher nun ein Überblick über die Fallzahlen unserer Prozesse verschaffen. Hierzu können wir uns die Filterfunktion zu Nutze machen, um die Datenmenge bereits etwas einzugrenzen, indem wir nur Prozesse mit einer Fallzahl von >300 betrachten (1). Dabei erhalten wir direkt eine Vorschau (2), wie viele Prozesse unseren Kriterien entsprechen.

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In nächsten Schritt können wir nun die so vorgefilterten Prozesse überprüfen und ein Gefühl dafür entwickeln, in welchen Größenordnungen sich die Fallzahlen bewegen. Basierend darauf können wir sinnvolle “Größenordnungsbänder” für Score-Werte bei der Nutzwertanalyse festlegen.

Ergänzend können wir in diesem Schritt über den Filter “nur leere Zellen anzeigen” auch prüfen, ob es u.U. Datenlücken gibt, die Auswirkungen auf das Ergebnis unserer Nutzwertanalyse haben.

Auf diesen Weg können wir nun auch für weitere Attribute verfahren, die für uns u.U. für eine Nutzwertanalyse von Bedeutung sind. Dabei können wir uns auch die Möglichkeit zu Nutze machen, dass wir mehrere Filter kombinieren können.